In diesem zweiten Kapitel der Rundum Zen Ausbildung geht es um die feineren Dynamiken der Meditationspraxis – und darum, wie sie sich in den Alltag integrieren lassen.
Der Kurs eröffnet ein Verständnis davon, wie aus buddhistischer Sicht Identität und Welt in den Schritten der 5 Skandhas konstruiert werden. Dabei kannst du erforschen, wie verkörperte Konditionierungen bei dir wirken und wie Akzeptanz, Mitgefühl und Stille als Fundament für Veränderung in deinem Leben dienen können.
Eine zentrale Praxis, die in diesem Kurs behandelt wird, ist Shikantaza, die Zen-Praxis des „Einfach Sitzens“. Hier lernst du, wie sich deine Aufmerksamkeit schrittweise stabilisiert, sodass ein Zustand entsteht, in dem sich deine Praxis selbst tragen kann. Du lernst außerdem die Praxis von Samadhi – die vollständige Durchdringung von Aufmerksamkeit und Praxisgegenstand in der Meditation.
Abschließend richten wir den Blick auf das Wesen der Aufmerksamkeit selbst. Und du übst sie zu entwickeln von einer stark fokussierten „mentalen Taschenlampe“ hin zu einem weiten Feld des Geistes, das empfängt, schwingt, loslässt und schließlich als freudvoller Weisheitsraum erfahrbar wird.