In den ersten drei Kapiteln der Ausbildung hast du die Grundlagen der Zen-Praxis kennengelernt.
Kapitel 4 führte dich tiefer in das Thema Verkörperung – den Übergang von Konzepten zu gelebter Erfahrung.
Mit Kapitel 5 beginnt nun die eigentliche Praxis der Verkörperung.
Hier geht es darum, deine Aufmerksamkeit Schritt für Schritt aus dem narrativen Denken heraus in den spürenden Körper und die unmittelbare Erfahrung zu verlagern. Du lernst, wie sich Präsenz im Körper stabilisieren kann – durch Erdung, Zentrierung und eine neue Beziehung zur Welt um dich herum.
Die Praxis bewegt sich dabei durch die drei grundlegenden Erfahrungsräume:
• die Welt der persönlichen Identität (Karmadatu)
• die Welt des spürenden Körpers und der direkten Wahrnehmung (Rupadatu)
• und die formlose Präsenz (Arupadatu)
Dieses Kapitel lädt dich ein, dich bewusst in diese Erfahrungsräume „einzustöpseln“ und zu erforschen, wie sich dein Handeln verändert, wenn es aus verkörperter Präsenz entsteht.